Sonntag, 7. Dezember 2014

Eine grausame Welt

Seit meinem letzten Post hat sich so einiges getan. Nicht nur was mein Denken und Handeln betrifft. Ich kann nun klarer sehen.
Ich kann nun besser Entscheiden und bin Selbstbewusster geworden.
Schließlich musste ich etwas ändern damit ich in dieser grausamen Welt überleben konnte.
Auch wenn es nach nichts allzu großem klingt bin ich sitzen geblieben.
Für viele von euch ist es jetzt bestimmt unverständlich wie ich mich so sehr wegen diesem einen Faktor ändern musste. Wie gesagt, die Welt ist grausam und dies war nicht ein Grund sondern der ausschlaggebende Grund.
Meine Klasse war, nett gesagt, nicht die Beste.
Ich kam mir vor wie in einem billigem Teeniefilm und wie sich herraus stellte war ich wohl mitten drinnen.

Kaum hatte man sich umgedreht, da wurde schon gelästert und das in der schlimmsten Form die es gibt. Gnadenlos.

Natürlich kam mein altes ich, das kleine, schüchtern und am Rande eines Nervenzusammenbruchs stehende Mädchen ganz und gar nicht damit klar. Mir wurde immer mehr vor Augen geführt wie "perfekt" meine alte Klasse doch war.
Die ersten Wochen weinte ich jeden Tag nach der Schule was auch damit zutun hatte das mein alter Klassenlehrer mich ziemlich gerne vor der Klasse bloss gestellt hatte, was rückblickend einer der Gründe war das ich in der Schule nachgelassen hatte.

Ich wurde einfach gnadenlos gepackt und den Piranhas zum frass vorgeworfen.
Zu meinem Glück überlebt ich und wenn ich nun Leute treffe, aus meiner alten Stufe, die ich seit mehreren Monaten nicht mehr gesehen hatte starrten sie mich fasziniert an und fingen angeregt mit mir zu reden an.
In den ganzen Jahren vorher hatte ich gerade mal 2-3 Sätze mit ihnen gewechselt.
Vermutlich merkten sie das sich etwas in mir um 180 Grad gewendet hatte und waren erstaunt, überrascht, vielleicht sogar entsetzt weil ihnen so etwas noch nicht untergekommen ist.

Gebrochene Menschen sind die faszinierendsten.

Eine grausame Welt.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Ich selbst?

Man wird eingezwängt. In der Gesellschaft. In den Rollen die man einnehmen muss als Tochter, Mutter, Schülerin, Freundin und man kann nichts tun. Was kann man tun? Entzieht man sich einer Aufgabe wir man als Verantwortungslos dargestellt. Sind wir Verantwortungslos nur weil wir die Chance ergreifen um nicht von allem erdrück zu werden? Retten wir uns im Grunde genommen nicht selbst?  Es gibt viele Fragen und wenige Antworten und ich hoffe sehr das ich sie mit der Zeit finden werde. Ich hoffe das ich mich selbst finden werde.

Samstag, 4. Januar 2014

Lang ist's her

Ich habe seit langem nichts mehr geschrieben. Wer jetzt eine Entschuldigung erwartet den muss ich enttäuschen. Ich werde mich nicht entschuldigen genauso wenig wie es mir leid tun wird. Jeder kennt das. Jeder muss sich mal ein Lächeln aufzwingen oder einen wehmütigen Blick aufsetzten ohne es so zu meinen und vortäuschen etwas zu bereuen. Deshalb habe ich es satt diese Heuchelein auch im Internet weiterzuführen.
Mit diesen Worten wünsche ich euch einen schönen restlichen Abend.